Es sitzt mir was im Nacken – Performance mit Celloimprovisation


Performance und Idee: Gabriele Kaiser-Schanz; Cello-Improvisation: Miriam Griess
. Die Uraufführung fand am 25. August 2016 um 19.30 Uhr im Atrium des Mathildenhofes in Essen-Rüttenscheid statt.

Aus der Arbeit der drei Gipsbüsten „Es sitzt mir was im Nacken“ ist eine eigenständige Performance entstanden. In der Performance wird der körperliche wie psychische Befreiungsprozess gezeigt, sich von seinen belastenden Dämonen zu befreien. Der Köperanzug ist an verschiedenen Stellen mit an Stachel erinnernde Objekte benäht. Die Cellistin unterstützt mit der Musik den quälenden Prozess, der in der Loslösung der belastenden Gefühle endet. Der Titel „Es sitzt mir was im Nacken“ soll den Betrachter anregen darüber nachzudenken welche Personen, Erinnerungen oder Ereignisse ihm im Nacken sitzen. Diese Ereignisse müssen nicht aktuell sein, sondern können auch in der Vergangenheit liegen. Personen können auch belastend auf die Psyche eines Menschen wirken, ein belastendes Mutter-Tochter Verhältnis, ein Scheidungsprozess, eine beruflich schwierige Situation und andere belastende Situationen. Der erste Schritt ist immer die Bewusstwerdung, das Loslassen und dann der Heilungsprozess und das Akzeptieren, dass wir trotz hinter bleibender Verletzungen, Kränkungen und Traumata aufrecht durch unser Leben schreiten können.

Es sitzt mir was im Nacken ist keine spezifisch weibliche Arbeit, sondern ein sehr persönliches Werk.


Fotos: Torsten Leukert

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